Riesenspende auf der Kinderkrebsstation Aachen übergeben

Wenn ein Kind an Krebs oder einer anderen Krankheit erkrankt, ist das eine furchtbare Belastung für die gesamte Familie. Alle sind davon betroffen: das kranke Kind, die Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde. Nichts ist mehr so, wie es war. Alles dreht sich nur noch um die Krankheit des Kindes und um die Frage, ob dieses Kind überlebt. Die Medizin hat bei der Behandlung von Krebs bei Kindern in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. In hoch entwickelten Ländern können mittlerweile 80% der krebskranken Kinder geheilt werden.

Am 15. Februar dem  Internationalen Kinderkrebstag wurde vom Vorstand der Kinderhilfe Selfkant  (Hilfe für krebs- und schwerstkranke Kinder im Selfkant e.V.) ein symbolischer Scheck über die bisherige Rekordsumme von 42.000,00 Euro auf der Schulkinder-Süd-Station übergeben.

Auf dieser Station (KI01) werden Kinder mit Tumorerkrankungen, Bluterkrankungen sowie Kinder mit nicht infektiösen z. B. neurologischen Erkrankungen behandelt. Die Station verfügt über 16 Betten in 8 Doppelzimmern.

Angegliedert an die Station ist die Kurzzeitstation mit 6 Betten für Patienten, die für eine mehrstündige Behandlung oder eine aufwändige Untersuchung in die Klinik kommen, aber nicht im Krankenhaus übernachten müssen.

Die Altersspanne der Patienten reicht vom Säuglingsalter bis zum jungen Erwachsenenalter.

Entgegengenommen wurde die großzügige Spende von Susanne Göschel als Vetreterin des Förderkreises für krebskranke Kinder, Aachen und Dr. med. Ahmed A. Farrag Mohamed, welcher an diesem Abend Dienst auf der Station hatte.

Auf Wunsch der Selfkänter war auch die ehemalige langjährige stellvertretende Vorsitzende Marlies Hambücker, welche mehr als 35 Jahre den Aachener Förderkreis prägte und der Leiter der Sektion Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, Univ.-Prof. Dr. med. Udo Kontny bei einem späteren gemeinsamen Erfahrungsaustausch zugegen.

Professor Kontny und Susanne Göschel verdeutlichten eindringlich die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Spendensumme. Mit diesem Geld können bedürftige Familien krebs- oder schwerstkranker Kinder finanziell unterstützt, Überwachungsgerätschaften angeschafft, Fortbildungen für Ärzte und Pflegepersonal finanziert und insbesondere Kur- und Heilmaßnahmen für betroffene Familien finanziert werden.

So konnte der Selfkänter Verein erneut krebskranke Kinder und Ihre Familien in ihrer großen psychischen und oft auch finanziellen Not dank der zahlreichen Spenden und Mitgliedsbeiträge enorm unterstützen. Die Kinderhilfe Selfkant  (Hilfe für krebs- und schwerstkranke Kinder im Selfkant e.V.) finanziert sich nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen und ist über jede Unterstützung dankbar.

Die Selfkänter möchten diesen großartigen Gedenktag auch als Impuls an die Gesellschaft verstehen, krebs- und schwerstkranke Kinder und deren Familien in ihrer Not weiterhin tatkräftig zu unterstützen.

Wenn Sie den eingetragenen Verein bzw. die Kinder und ihre Familien unterstützen möchten, dann spenden Sie oder werden Mitglied! Aufnahmeanträge u. weitere Info´s unter:  www.kinderhilfe-selfkant.de